Rot-Weiß-Rot Ball

Am Samstag, 20. Jänner, findet in Traunkirchen wieder der traditionelle Rot-Weiss-Rot-Ball statt. An diesem Abend wird der Fasching in Traunkirchen offiziell eröffnet und das neue Prinzenpaar wird der Öffentlichkeit präsentiert.

„Ich bin schon sehr gespannt, wer in diesem Jahr dieses schöne Amt übernehmen wird und in der Faschingszeit unseren Heimatort regieren und repräsentieren wird“, so Bürgermeister Christoph Schragl.

Der Ball findet im Hotel Post statt und beginnt um 20 Uhr. Es wird eine Mitternachtseinlage und so manche Überraschung geben. Die ÖVP Traunkirchen freut sich auf zahlreiche Gäste und einen gelungenen Ballabend.

Abendkleidung od. Tracht erwünscht

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Glöcklerlauf am Traunsee

Die letzte Rauhnacht rund um den Traunsee

Am Abend des 5. Jänner, der letzten Rauhnacht, wird am Traunsee einer der eindrucksvollsten Winterbräuche des Salzkammergutes, das Glöcklerlaufen, abgehalten. Mit Einbruch der Dunkelheit finden sich die Glöckler an ihren Treffpunkten am Traunsee in Gruppen, „Passen “ genannt, zusammen um ihren Lauf zu beginnen. Zur Ausstattung eines Glöcklers gehören weiße Kleidung, Glocken und selbstverständlich die bis zu 15 Kilogramm schwere Glöcklerkappe. Jede Glöcklerkappe ist ein kleines Kunstwerk für sich. Sie besteht aus einem meist geometrischen Gerüst aus dünnen Holzstäben auf das schwarzes Tonpapier aufgebracht wird. Auf dieses Papier wurden zuvor Motive und Ornamente gezeichnet, die danach in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und gestanzt werden. Abschließend werden die Motive an der Innenseite mit bunten Papier hinterklebt und die Kerzen, die am Abend die Motive von innen beleuchten, montiert. Jeder der Läufer wendet dabei mehrere hundert Arbeitsstunden für seine Kappe auf.

gloecklerlauf06Jede Passe wird von einem Vorläufer, der einen Turban und einen Hirtenstock trägt, angeführt. Bei bestimmten Häusern und Plätzen werden Achterfiguren gelaufen und die dortigen Familien laden zu einer kleinen Verköstigung ein.

Um 18:00 Uhr in Ebensee, um 18:45 Uhr in Gmunden, um 20:00 Uhr in Altmünster und um 22:00 Uhr in Traunkirchen treffen sich alle Passen zum gemeinsamen Singen.

Auf ein Zeichen laufen alle Passen mit dumpfem Glockengeläut auf dem total im Finstern liegenden Platz ein, bilden einen riesigen Kreis, die Vorläufer der Passen treten in die Mitte und stimmen traditionelle Krippenlieder an. Das Licht der Glöcklerkappen und der dumpfe Klang der Glocken sollen die bösen Geister vertreiben und die guten Geister anziehen, der Sieg des Lichtes über das Dunkel des Winters.

Silvesterrummel in Gmunden am Rathausplatz

Der Silvestertag beginnt um 10:00 Uhr mit einem Standlmarkt mit musikalischer Umrahmung am Rathausplatz. Um 10:30 Uhr marschiert die Stadtkapelle Gmunden ein, ab 13:00 Uhr übernimmt die Werkskapelle Laufen Gmunden

Untertags werden auch die Prangerschützen wieder dabei sein um S’Joahr aussi z’schiassn. Die Stunden bis kurz vor Mitternacht verkürzt ab 22:00 Uhr ein DJ, bevor ein Feuerwerk mit dem Donauwalzer das neue Jahr einleutet.

Laternderlraos zum Kalvarienberg Gmunden

Laternderlroas zur

Kalvarienbergkirche Gmunden

am  26. Dezember 2017

Beginn: 17.00 Uhr  – Stadtpfarrkirche Gmunden

Wir wandern mit unseren Laternderln durch die Winternacht zum Josefsheim

und von dort zur Kalvarienbergkirche.

Zu den Klängen der „Weisenbläser“  und dem „Vöcklataler Langholz Alphornquartetts“ hören wir  Geschichten rund um Weihnachten.

Begleitet werden wir vom Nostalgieverein in historischen Gewändern und dem Traditionsregiment IR42.

Laternderl bitte mitbringen!

www.nostalgieverein.at

Ebenseer Kripperlroas

Auch dieser Jahr findet die berühmte Kripperlroas in Ebensee von 25.12. 2017-02.02.2018 statt.

Weihnachtskrippen, die auf zweifache Weise einmalig sind, gibt es in der Marktgemeinde Ebensee am Traunsee im österreichischen Salzkammergut zu bewundern. Zum einen sind es gewaltige Krippenlandschaften, die der eigenen Umgebung um den Traunsee nachempfunden sind, zum anderen stehen sie in vielen Privathäusern und können dort auch besichtigt werden.

Jahrhunderte alt ist in Ebensee die Tradition der Landschaftskrippe. Die Krippenschnitzer oder „Schnegerer“, wie sie in der Mundart genannt werden, haben den Ruf Ebensees weit über die Landesgrenzen hinausgetragen. Wahre Kunstwerke sind es, für die bereits ab Oktober Moos und Steine, Holz und Zweige gesucht werden. Denn jeder möchte seine Krippe in jedem Jahr wieder besonders schön gestalten. Und jeder hat einen Geheimplatz, an dem er sein besonderes Moos für seine Krippenlandschaft sucht.
Heimische Figurenbilder wie der Vogelfänger mit einem Finken, die Vater-Sohn-Gruppe „Vada, laß mi a mitgehn“, natürlich auch die Mutter-Tochter-Gruppe „Muata, laß mi a mitgehn“, der „Lampötraga“, der „Urbal mit der Leinwand“ sowie Tiere vom Traunsee haben ihren Platz in den Ebenseer Landschaftskrippen. Aber auch Symbolfiguren wie der Weintraubenträger gibt es – Wein als das Sinnbild für das Abendmahl.
Manche Krippen werden immer weiter ausgebaut. Über die Geschichte von Christi Geburt geht es zuweilen bis zur Flucht nach Ägypten oder zur Beschneidung des Jesuskindes. Die größte Landschaftskrippe in Ebensee, wahrscheinlich auch die größte im Salzkammergut, umfasst knapp 1000 Figuren.
Aber: Obwohl in jedem Jahr Monate an Arbeit investiert, obwohl immer neue Figuren hinzugeschnitzt werden – zu sehen sind diese Wunderwerke erst von der Weihnachtszeit an. Im sehenswerten und gut ausgestatteten Museum Ebensee werden jedes Jahr sieben oder acht große Landschaftskrippen freigegeben, die sonst teilweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich wären.
Bis zum 2. Februar kann jedermann alle Krippen in den vielen Privathäusern von Ebensee betrachten. Danach werden sie abgebaut, damit „nicht der Fasching einihupft“, wie die alten Ebenseer sagen. „Kripperlroas“ heißt der Rundgang von Krippe zu Krippe, wenn man dabei von Haus zu Haus zieht. Vom Besucher, dem „Krippöschauer“, wird als Gabe, die zur Krippe gebracht wird, eine kleine freiwillige Spende erbeten.
Jede Krippe trägt den Namen der Familie, in deren Haus sie steht – meistens den eigenen Hausnamen, wie z.B. „Pendler“, „Wasna“ etc. Aber nicht alle „Krippömandl“, wie die Figuren heißen, stammen auch aus Familienhand. Berühmte Schnitzerfamilien wie Fellner, Schwaiger oder Heißl sind mit ihrer Kunst in vielen Krippen vertreten. Und die verschiedenen Krippenfiguren geben Forschern und Besuchern einen faszinierenden Aufschluss über Brauchtum und Kleidung in der Zeit ihres Entstehens. Obwohl in den letzten Jahren viele Krippenausstellungen in ganz Oberösterreich aus dem Boden gesprossen sind, eines spürt man bei der „Ebenseer Kripperlroas“ ganz deutlich – es ist echtes, gelebtes und unverfälschtes Brauchtum, das die Menschen in Ebensee pflegen und die Traunseegemeinde zum vielleicht tradititionsreichsten Krippenort im Salzkammergut macht.

Auskunft über die Adressen der privaten Krippen samt Krippenplan, die Öffnungszeiten vom Museum sowie die Termine der geführten Krippenbesuche sind erhältlich beim Tourismusbüro Ebensee.